Diese 7 Fehler sollten Sie vermeiden

Bei der Containerbestellung können bereits kleine Planungsfehler zusätzlichen Aufwand und Kosten verursachen. Die richtige Containergröße wählen, Abfälle korrekt zuordnen und den Behälter fachgerecht befüllen: Wer einige Punkte vorab berücksichtigt, schafft gute Voraussetzungen für eine reibungslose Anlieferung und Abholung. Welche Fehler dabei besonders häufig auftreten, zeigt sich in der täglichen Praxis. Unsere Expertinnen und Experten in der Buhck Gruppe kennen die typischen Fragen und Herausforderungen rund um die Containerbestellung und wissen, worauf es bei der Planung ankommt. In diesem Beitrag zeigen wir, welche sieben Fehler bei der Containerbestellung besonders häufig auftreten und wie Sie diese vermeiden.
 

Welche Containergröße brauche ich?

Die passende Containergröße hängt vor allem von der Abfallart und der anfallenden Menge ab. Die Buhck Gruppe bietet Container und Mulden in verschiedenen Größen von 1 m³ bis 36 m³ an. Für kleinere Gartenprojekte oder Renovierungsarbeiten reichen oft kleinere Behälter oder Big Bags aus. Bei größeren Umbauten, Abbrucharbeiten oder umfangreichen Gartenprojekten können größere Container sinnvoll sein. Eine allgemeingültige Faustregel gibt es nicht, da jedes Projekt anders ist. Wer unsicher ist, sollte sich deshalb vor der Bestellung beraten lassen. Ein zu kleiner Container muss gegebenenfalls getauscht oder durch einen weiteren Behälter ergänzt werden. Dadurch können zusätzlicher Aufwand und weitere Kosten entstehen.
 

Wo darf ein Container stehen?

Vor der Bestellung sollte geklärt werden, wo der Container aufgestellt werden soll. Auf dem eigenen Grundstück ist in der Regel keine behördliche Genehmigung erforderlich. Eine Ausnahme kann beispielsweise bestehen, wenn für die Anlieferung ein Gehweg überfahren werden muss und dafür eine Überfahrgenehmigung erforderlich ist. Auf öffentlichem Grund ist in der Regel eine Sondernutzungserlaubnis der zuständigen Behörde notwendig. Die genauen Anforderungen können je nach Kommune unterschiedlich sein. Daher empfiehlt es sich, sich vorab bei der zuständigen Behörde über die jeweiligen Vorgaben zu informieren. Wichtig ist außerdem: Bei der Planung darf nicht nur die Stellfläche des Containers berücksichtigt werden. Auch der Lkw benötigt ausreichend Platz für die Anlieferung und Abholung.

Ausführliche Informationen zur Wahl des richtigen Stellplatzes, zur Zufahrt und zu möglichen Genehmigungen haben wir in unserem Ratgeber „Container aufstellen“ zusammengefasst.

 

Welche Abfälle dürfen in den Container?

Die Buhck Gruppe übernimmt unter anderem die Entsorgung folgender Abfallarten:

  • Altholz
  • Baumischabfall
  • Bauschutt
  • Entrümpelungsabfall
  • Erdaushub
  • gefährliche Abfälle (Sonderabfälle)
  • Gewerbeabfall
  • Grün- und Gartenabfälle
  • Produktionsabfall
  • Verpackungen

Darüber hinaus übernehmen Unternehmen der Buhck Gruppe die Entsorgung verschiedener weiterer Abfallarten aus Bau, Gewerbe, Industrie, Kommunen und privaten Haushalten. Wichtig: Nicht jeder Container ist für jede Abfallart geeignet. Die korrekte Zuordnung und Trennung hilft dabei, Wertstoffe zurückzugewinnen und unnötige Entsorgungskosten zu vermeiden.

Wer sich bei der Zuordnung seiner Abfälle unsicher ist, sollte deshalb bereits vor der Bestellung fachlichen Rat einholen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl der passenden Abfallart und des geeigneten Containers. Doch nicht nur bei der Wahl der richtigen Abfallart können Fehler entstehen. Auch bei der weiteren Planung, Befüllung und Abholung gibt es einige Punkte zu beachten.

 

7 häufige Fehler bei der Containerbestellung

1. Die falsche Containergröße wählen: Ein zu kleiner Container muss häufig zusätzlich getauscht oder durch einen weiteren Behälter ergänzt werden. Deshalb lohnt es sich, die voraussichtliche Abfallmenge möglichst frühzeitig realistisch einschätzen zu lassen.

2. Die falsche Abfallart auswählen: Bauschutt oder Baumischabfall? Gerade bei Bau- und Renovierungsarbeiten kommt es in der Praxis immer wieder zu Verwechslungen. Werden Abfälle falsch zugeordnet oder verschiedene Abfallarten unzulässig vermischt, kann dies zu höheren Entsorgungskosten oder einer notwendigen Nachsortierung führen.Worin sich Bauschutt und Baumischabfall unterscheiden und welche Materialien jeweils dazugehören, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber „Bauschutt oder Baumischabfall?“.

3. Abfälle falsch verpacken: Je nach Abfallart gelten unterschiedliche Anforderungen an Verpackung und Bereitstellung. Werden diese nicht eingehalten, kann es zu Problemen bei der Abholung oder Entsorgung kommen. Besonders bei Abfällen mit speziellen Anforderungen sollte deshalb bereits vor der Befüllung geklärt werden, wie diese verpackt werden müssen. Dämmwolle muss beispielsweise grundsätzlich verpackt bereitgestellt werden.

4. Das Gewicht unterschätzen: Bei der Befüllung eines Containers kommt es nicht nur auf das Volumen an. Materialien wie Bauschutt oder Erde können bereits bei vergleichsweise geringem Volumen ein hohes Gewicht erreichen. Wird ein Container zu schwer beladen, kann er nicht sicher transportiert werden. Gerade bei schweren Abfällen wie Erdaushub kann das zulässige Gewicht schnell erreicht sein. Deshalb sollte bereits bei der Auswahl des Containers berücksichtigt werden, welche Abfälle darin entsorgt werden sollen.

5. Den Container einseitig beladen: Auch die Verteilung des Gewichts ist wichtig. Schwere Materialien sollten möglichst gleichmäßig im Container verteilt werden. Eine stark einseitige Beladung kann die sichere Aufnahme und den Transport des Containers erschweren.

6. Den Container überfüllen: Container dürfen aus Sicherheitsgründen nicht über die Ladekante hinaus befüllt werden. Abfälle dürfen nicht über den Rand hinausragen, damit der Behälter sicher aufgenommen und transportiert werden kann.

7. Den Platzbedarf für den Lkw vergessen: Ein Fehler, der in der Praxis immer wieder vorkommt: Bei der Planung wird zwar an den Container gedacht, nicht aber an das Fahrzeug, das ihn bringt und wieder abholt. Deshalb sollte bereits vor der Bestellung geprüft werden, ob der Lkw den Stellplatz erreichen und dort ausreichend rangieren kann. Ist die Zufahrt am vereinbarten Termin beispielsweise durch parkende Fahrzeuge blockiert und eine Anlieferung dadurch nicht möglich, entsteht eine Fehlfahrt und es muss ein Folgetermin vereinbart werden.

 

Checkliste vor der Bestellung

  • Welche Abfallart soll entsorgt werden?
  • Wie viel Abfall fällt ungefähr an?
  • Welche Containergröße ist dafür geeignet?
  • Wo soll der Container aufgestellt werden?
  • Ist ausreichend Platz für Container und Lkw vorhanden?
  • Ist die Zufahrt am Liefer- und Abholtag frei?
  • Wird eine Genehmigung benötigt?
  • Müssen die Abfälle auf eine bestimmte Weise verpackt werden?
  • Wann soll der Container geliefert und wieder abgeholt werden?

Wer diese Fragen klärt, schafft gute Voraussetzungen für eine reibungslose Anlieferung und Abholung und kann zusätzlichen Aufwand und Kosten vermeiden. Bei Unsicherheiten zur passenden Containergröße, Abfallart oder zu besonderen Anforderungen empfiehlt es sich, fachlichen Rat bei unseren Expertinnen und Experten einzuholen.

Finden Sie den passenden Containerdienst in Ihrer Nähe und nehmen Sie direkt Kontakt auf.

Häufige Fragen zur Containerbestellung